Familie und Karriere bei Bayer – Viel Verständnis und eine maßgeschneiderte Lösung
Dass Bayer ein familienfreundliches Unternehmen ist, ahnte Elisabeth Woltering bereits im
Vorstellungsgespräch. „Ich habe in der Bewerbungsphase mit offenen Karten gespielt und gleich
meinen Kinderwunsch erwähnt“, erinnert sich die promovierte Chemikerin an ihren Berufseinstieg vor
sechs Jahren. Doch während andere potenzielle Arbeitgeber von da an das Interesse an der jungen
Wissenschaftlerin verloren, erlebte sie bei Bayer das Gegenteil: „Ich hatte das Gefühl, dass meine
Offenheit geschätzt wurde und musste mich nicht für meine Lebensplanung rechtfertigen“.
Tatsächlich machte Bayer der Nachwuchschemikerin das Angebot, als Laborleiterin in die Medizinische
Chemie der Pharmaforschung einzusteigen. Als Chefin von zwei Laboranten sucht Elisabeth Woltering
nun nach neuen Wirkstoffen für Herz-Kreislauf-Medikamente. „Meine Aufgabe ist es, vielversprechende
Strukturen für Wirkstoffe zu entwerfen und ihre Synthese zu verwirklichen. Diese Stoffe werden dann
auf ihre Wirksamkeit gegen Krankheiten getestet“, erläutert sie ihre Arbeit. Ihre Ergebnisse
konnten sich sehen lassen – der Aufstieg zur Projektleiterin war die logische Konsequenz.
Doch über allen Karrierefortschritten verloren Elisabeth Woltering und ihr Mann ihren
Familienwunsch nicht aus den Augen. Schließlich war es dann soweit: Im vergangenen Jahr wurde
Tochter Elena geboren! Erneut erwies sich Bayer als aufgeschlossener und kooperativer Arbeitgeber,
erinnert sich die junge Mutter: „Ich hatte schon einige Zeit vor Elenas Geburt mit meinem Chef über
den Wiedereinstieg gesprochen – es war für mich klar, dass ich möglichst bald wieder an meinen
Arbeitsplatz zurückkehren wollte. Das positive Feedback des Institutsleiters erleichterte unsere
Planungen sehr und half mir beispielsweise, rechtzeitig einen Krippenplatz für meine Tochter zu
organisieren.“
Die Wissenschaftlerin entschied sich für zwei Jahre Elternzeit. Doch schon nach dem
Mutterschutz und einer Auszeit von sechs Monaten stieg sie wieder in die Forschung ein. Abgerissen
war der Kontakt zur Arbeit und den Kollegen in den Monaten der Abwesenheit ohnehin nie. „Auch von
daheim konnte ich per Email die neuesten Entwicklungen verfolgen und blieb so immer auf dem
Laufenden. Dass ich in allen Phasen in den Informationsfluss eingebunden blieb, war für mich sehr
wichtig und bei meiner Rückkehr ein großer Vorteil“, stellt die Chemikerin nachträglich fest.
Die junge Mutter vereinbarte mit Bayer für ihre restliche Elternzeit eine Arbeitszeit von 20
Stunden pro Woche. „Ich wollte gern unter dem gesetzlichen Limit von 30 Wochenstunden bleiben“,
erläutert Elisabeth Woltering. „Dieser Bitte wurde von Bayer ohne weiteres entsprochen. Es gibt
auch keine engen Vorgaben für die Einteilung meiner Arbeitszeit – meine Gestaltungsfreiheit ist
daher sehr groß. Und wenn ich nach der Elternzeit doch Vollzeit arbeiten möchte, ist auch das
problemlos möglich.“
Die Arbeit als Laborleiterin während der Elternzeit zeichnet sich durch Kontinuität und
Flexibilität zugleich aus: „Mein früheres Büro und mein Labor wurden für mich freigehalten, sogar
mein Team blieb erhalten. Allein das sorgte schon für eine nahtlose Rückkehr“, berichtet die junge
Wissenschaftlerin. Ein von Bayer eigens für diese Zeit zur Verfügung gestellter Laptop eröffnete
zusätzliche Freiräume. Damit konnten etwa während einer Krankheit ihrer Tochter oder nachmittags
auch von Zuhause aus wichtige Dinge erledigt werden. „Das ist Luxus pur!“ schwärmt Elisabeth
Woltering. „Es besteht jedoch keine Verpflichtung, in der Freizeit zu arbeiten“, betont sie
gleichzeitig.
„Natürlich kann ich in Teilzeit kein ganzes Forschungsprojekt mehr leiten. Die Anforderungen
an mich und meine Arbeit sind dennoch weiterhin hoch, was ich sehr schätze. Ich bin voll in alle
Abläufe und Entscheidungen der Abteilung integriert und werde trotz verringerter Präsenz als
vollwertiges Mitglied unseres Kollegiums anerkannt“, resümiert die Wissenschaftlerin. Hat sie schon
konkrete Pläne für ihre weitere berufliche und familiäre Zukunft? „Ich weiß noch nicht genau“, sagt
Elisabeth Woltering. „Mir stehen ja alle Optionen offen.“
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