Marc Christian Leimenstoll stellt seinen Tagesablauf vor
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Mein erstes Jahr bei Bayer - Ein Erlebnisbericht von Marc Christian Leimenstoll

Mein erstes Jahr bei Bayer war ein voller Erfolg – in jeder Hinsicht. Die Forschungsarbeit in einem internationalen Spitzenunternehmen macht viel Spaß und bietet ständig neue Herausforderungen. Genau das hat mich schon während meines Studiums am Beruf des Chemikers so fasziniert. Ich bin glücklich, mit Bayer ein Unternehmen gefunden zu haben, das meine Leidenschaft für die Forschung teilt und dabei noch viel in meine berufliche Entwicklung investiert.



Anspruchsvolle Aufgaben
Bereits während meines Studiums galt mein Interesse der Kunststoffchemie. Ihre vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten wollte ich natürlich auch in der Praxis kennen lernen. Auf ein Praxissemester in der Schweiz folgte meine Diplomarbeit bei einem großen Automobilhersteller. Darin beschäftigte ich mich mit der Entwicklung neuer Klebstoffe – und lernte nebenbei wie spannend für einen Chemiker auch die industrielle Forschung sein kann. Nach erfolgreicher Promotion mit Forschungsaufenthalten in den USA und Kanada stand mein berufliches Ziel fest: Chemiker in einem der weltweit führenden Unternehmen der Branche.
 
Bayer stand natürlich ganz oben auf der Liste meiner Wunsch-Arbeitgeber. Nachdem ich mich dort online beworben hatte, ging alles ganz schnell. Ich wurde direkt als Laborleiter im Forschungsbereich Rohstoffe für die Klebstoffentwicklung eingestellt. Bereits nach kurzer Zeit erlebte ich, was die Arbeit bei Bayer so auszeichnet: Die optimale Kombination von Fordern und Fördern in der Berufspraxis. Von Beginn an wurde ich mit anspruchsvollen Aufgaben im Rahmen der laufenden Projektarbeit betraut. Die ebenso herzliche wie kollegiale Aufnahme durch meine Vorgesetzten und die übrigen Mitarbeiter der Abteilung half dabei sehr.
 
Mit der Entwicklung neuer Klebstoffe war ich bereits während meines Studiums befasst. Doch was diese Aufgabe bei Bayer für mich so einzigartig macht, ist das außergewöhnlich enge Zusammenspiel mit den Kollegen aus anderen Unternehmensbereichen. Unsere Marketing- und Produktmanager informieren mich über die aktuellen Markttrends und Preisvorgaben, während ich mich mit Anwendungstechnikern über die technische Performance austausche, die unsere Kunden von unseren neuen Rohstoffen erwarten – schließlich entwickeln wir ja für eine Fülle von Anwendungsbereichen. Mit den Spezialisten in der Produktion gilt es dann, Lösungen für die Herstellung des neuen Produkts zu finden.

Angesichts des großen Stellenwerts von interdisziplinärer Projektarbeit ist neben Fachkenntnissen bei Bayer vor allem eines gefragt: Managementqualitäten. Ich überprüfe und verwalte die Forschungsergebnisse meines Labors, entwickle daraus neue Versuchspläne, koordiniere die Arbeit der Laboranten und organisiere den Austausch mit den beteiligten Fachabteilungen.


Mein Tagesablauf
Ein typischer Tagesablauf von mir sieht inzwischen so aus:
 
  8.00-8.30           Laborbesprechung
  8.30-9.30           Sichten von Ergebnissen
                              Diverse Telefonate (z.B. mit Anwendungs-
                              technikern)
  9.30-10.00        Kaffeerunde im Kreise der Kollegen (Info-
                              Austausch)
10.00-11.30        Troubleshooting, Telefonate, Mail abarbeiten,
                              Beantwortung sonstiger Anfragen, Vorberei-
                              tung auf anstehende Meetings
11.30-12.30        Mittagspause
12.30-18.00        Labororganisation, Ausarbeitung verschie-
                              dener Versuche,
 (open end)         Arbeit an Patenten und Berichten,
                              Projektbesprechung,
                              Erstellung von Laborplänen,
                              Umsetzung von Ideen,
                              Planung für den folgenden Tag.


Bilanz
Als mir vor kurzem die Mitarbeit an einem wichtigen Forschungsbericht angetragen wurde, war dies für mich einer der Höhepunkte meiner ersten Monate im Unternehmen. Die Arbeit daran machte mir zudem klar, wie viele Erfolge und Fortschritte ich in relativ kurzer Zeit bereits erreicht habe. Dank des vielfältigen Angebots an Seminaren und Trainings bei Bayer weiß ich jetzt beispielsweise, worauf es bei der Erstellung einer Patentschrift ankommt. Auch meine betriebswirtschaftlichen Kenntnisse konnte ich deutlich ausbauen. Der Kontakt zur Laborpraxis ist darüber glücklicherweise nie verloren gegangen.
 
Doch bei Bayer findet Fortbildung nicht nur in Seminaren statt. Die stets offenen Türen der Kollegen und das sehr gute Arbeitsklima haben mindestens ebenso viel zu meiner persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung während des zurückliegenden Jahres beigetragen. Deshalb ziehe ich nach den ersten zwölf Monaten bei Bayer eine rundum positive Bilanz. Die Wahl dieses Unternehmens war für mich und meine Karriereziele die eindeutig richtige Entscheidung.
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Letzte Änderung: 20.08.2010             Seite empfehlen      Seite drucken
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