Bayer-Vorstandsvorsitzender Werner Wenning (re.) gratuliert Friedrich Foerster. Demnächst wird der Bayer-Chef den Nachwuchs-Unternehmer zu einem Coaching einladen.

Bayer unterstützt internationale Talentförderung

Leverkusen, November 2009. Friedrich Foerster ist das neue Managementtalent des Jahres. Der 27-jährige Humanmediziner aus Heidelberg ging beim Finale im österreichischen Kitzbühel als Sieger des Förderwettbewerbs "CEO of the Future 2009" hervor. Er präsentierte vor einer hochkarätigen Jury, der auch Bayer-Vorstandsvorsitzender Werner Wenning angehörte, die überzeugendste Strategie zu einer Fallstudie.

Topmanager kürten den "CEO of the Future"
Insgesamt beteiligten sich rund 2.700 Studierende und Berufseinsteiger an dem Wettbewerb. Den zweiten Platz sicherte sich der 30jährige Florian Hürlimann, Diplom-Ingenieur für Maschinenbau aus Zürich. Dritte wurde Savina Belcher (27), Business Development Managerin aus Berlin.

Mit dem Projekt unterstützen Bayer und weitere führende europäische Unternehmen die internationale Talentförderung. Die drei Erstplatzierten freuten sich über Karrierebudgets in Höhe von 15.000, 10.000 und 5.000 Euro, die sie für Trainings- und Fortbildungszwecke ihrer Wahl einsetzen können. Außerdem erhalten sie ein persönliches Coaching durch den Vorstandsvorsitzenden eines Unternehmens. Friedrich Foerster wird demnächst eine Einladung von Werner Wenning bekommen. "Die Förderung von Wissenschaft und Bildung liegt uns besonders am Herzen. Wir wollen begabte Nachwuchskräfte für unser Unternehmen gewinnen und unterstützen junge Talente, die das Potenzial für hohe Management-Anforderungen mitbringen und anspruchsvolle Führungsaufgaben übernehmen können", hob Wenning hervor.
Die von Bayer für die Endausscheidung in Kitzbühel von drei Kandidaten zu bearbeitende Fallstudie beinhaltete die Ausrichtung einer optimalen Vertriebsstruktur im Hinblick auf die Entwicklungen im deutschen Arzneimittelmarkt. Fragestellungen anderer Unternehmen lauteten beispielsweise: "Wie macht man eine Landesbank in drei Jahren privatisierungsfähig?" oder "Wie kann die Komponentensparte eines Autoherstellers optimiert werden?" Die enge Anlehnung der verschiedenen Fallstudien an aktuelle wirtschaftliche Themen war für die Teilnehmer des Wettbewerbs eine spannende Herausforderung. Denn bereits in den Vorrunden konnten sich die Kandidaten als Krisenmanager wahlweise eines virtuellen Automobilzulieferers oder eines Bekleidungsherstellers beweisen. Als CEO hatten sie die Aufgabe, für ihr Planspiel-Unternehmen angesichts der Konjunkturkrise ein Sofortprogramm für die ersten 100 Tage vorzubereiten. Diese wurde den Anteilseignern in simulierten Aufsichtsratssitzungen präsentiert.

Die besten 20 Teilnehmer stellten sich während des Finales in Kitzbühel den Juroren: Friedrich Joussen, Vorsitzender der Geschäftsführung Vodafone Deutschland; Torsten Oletzky, Vorstandsvorsitzender der Versicherungsgruppe Ergo; Michael Rüdiger, CEO Deutschland und Zentraleuropa der Credit Suisse; Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender Audi; Werner Wenning, Vorstandsvorsitzender Bayer; Frank Mattern, Deutschlandchef McKinsey; Herbert Henzler, früherer Europachef McKinsey, sowie den Juroren der Medienpartner Hans Demmel, Geschäftsführer Nachrichtensender n-tv, Rüdiger Ditz, Chefredakteur Spiegel Online, und Martin Noé, stellvertretender Chefredakteur manager magazin.

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter www.future-ceo.de.

Letzte Änderung: 03.12.2009             Seite empfehlen      Seite drucken
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