In den Laborräumen des neuen Katalysezentrums der RWTH Aachen (v.l.n.r.): Peter Vanacker, Leiter Business Unit Polyurethanes der Bayer MaterialScience AG, Prof. Dr. Burkhard Rauhut, Rektor der RWTH Aachen, Prof. Dr. Walter Leitner, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Technische und Makromolekulare Chemie an der RWTH Aachen, Patrick Thomas, Vorstandsvorsitzender der Bayer MaterialScience AG, Dr. Michael Stückradt, Staatssekretär des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen.
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Kooperation von Bayer MaterialScience, Bayer Technology Services und RWTH Aachen

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In Aachen hat am 25. Februar 2008 ein neues Katalyse- zentrum seine Arbeit aufgenommen, das mit mehr als sieben Millionen Euro vom Bayer-Konzern gefördert wird. „Um unsere Innovationskraft weiter zu stärken, unterstützen wir exzellente Leistungen und Talente auf wissenschaftlicher Ebene“, sagte Peter Vanacker, Mitglied des Executive Committee von Bayer MaterialScience und Leiter der Business Unit Polyurethanes. Die Katalyse sei längst zu einer Schlüsseltechnologie in der chemischen Industrie geworden, so Vanacker weiter. „Wir halten das Innovationspotenzial nach wie vor für groß - und es ist unser Ziel, durch diese Forschungsarbeiten nachhaltig Wettbewerbsvorteile zu erhalten.“


„Die Entwicklung gänzlich neuer katalytischer Prozesse, wie wir sie in dem gemeinsamen Zentrum anstreben, öffnet viele Chancen und stellt gleichzeitig eine entscheidende wissenschaftliche Herausforderung für eine nachhaltige Entwicklung der stofflichen Wertschöpfungskette dar“, erläuterte Professor Dr. Walter Leitner, wissenschaftlicher Leiter des neuen Zentrums. Die geplanten Forschungsprojekte beinhalten zum Beispiel Fragestellungen zur Synthese niedermolekularer Polymerbausteine für Spezialkunststoffe oder die Erschließung alternativer Rohstoffquellen zum Beispiel durch die Aktivierung von CO2 als Synthesebaustein. Eine nachhaltige Chemie hilft auf diesem Wege, Prozesse effizienter zu gestalten, was wiederum den Energieverbrauch sowie die Emission von CO2 senken kann.

Kooperation zwischen Industrie und Hochschule
Bayer unterhält vielfältige Kooperationen mit Instituten und Hochschulen im In- und Ausland. Mit dem Konzept der Einrichtung eines gemeinsamen Zentrums im Bereich der Grundlagenforschung an einer führenden deutschen Hochschule beschreitet das Unternehmen neue Wege in seiner Kooperationsstrategie. „Mit innovativen Ideen können zum einen selbst jahrzehntealte Verfahren deutlich wirtschaftlicher gestaltet werden. Zum anderen ermöglichen sie die Entwicklung neuer Prozesse, die das tägliche Leben ganz im Sinne des Konzern-Leitbilds ,Science For A Better Life’ verbessern“, so Dr. Helmut Mothes, Leiter Process Technology bei Bayer Technology Services.

In direkter Nachbarschaft zum Institut für Technische und Makromolekulare Chemie (ITMC) der RWTH, dessen Geschäftsführer ebenfalls Professor Leitner ist, stellt die Hochschule die notwendigen Laborräume auf einer Fläche von insgesamt rund 400 Quadratmetern am Standort Seffent/Melaten zur Verfügung. In dem neuen Katalysezentrum werden bis zu 16 junge Forscher in enger Kooperation mit Experten von Bayer MaterialScience und Bayer Technology Services Grundlagenwissen auf dem Gebiet der Katalyse erarbeiten.

Über die RWTH Aachen
In den neun Fachbereichen und über 85 Studiengängen der RWTH Aachen sind über 30.000 Studierende eingeschrieben, davon circa 5.000 aus dem Ausland. An der Hochschule lehren etwa 440 Professorinnen und Professoren und rund 6.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hier beschäftigt. Im Rahmen der bundesweiten Exzellenzinitiative war die RWTH Aachen in allen drei Förderlinien erfolgreich. Neben dem Zukunftskonzept werden jetzt insgesamt drei Exzellenzcluster und eine Graduiertenschule gefördert.

Letzte Änderung: 05.02.2010             Seite empfehlen      Seite drucken
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