Renjie Mao
– SAP Berater
Im August 1999 zog Renjie Mao aus dem chinesischen Shanghai in das badische Karlsruhe. In seiner
Heimat hatte er bereits ein Mechatronik-Studium abgeschlossen. An der Universität Karlsruhe (TH)
nahm er zusätzlich das Studium der Informatik auf. Heute lebt der 31-jährige Diplom-Informatiker
mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter in Köln. Dort arbeitet er als SAP-Berater bei Bayer
Business Services – dem IT-Dienstleister des Bayer-Konzerns.
Herr Mao, wie sind Sie gerade auf Bayer Business Services aufmerksam geworden?
Gegen Ende meines Studiums fand in Karlsruhe eine bonding-Firmenkontaktmesse statt, wo sich
Studenten und Unternehmen einander vorstellen und Kontakte für die Zukunft knüpfen. Bayer Business
Services war dort mit einem Stand vertreten.
Und was reizte Sie daran, sich dort vorzustellen?
Die Servicegesellschaft kannte ich bis dahin zwar nicht, aber natürlich sagte mir der Name Bayer
etwas - der Konzern hat in China einen sehr guten Ruf. Da ich gerne in einem großen internationalen
Unternehmen arbeiten wollte, habe ich mich einfach an dem Stand vorgestellt. Dort habe ich auch
meinen jetzigen Geschäftsfeldleiter kennengelernt.
Konnten Sie sich auf der Messe direkt für Ihren späteren Job bewerben?
Nein, dort haben wir vorwiegend über die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten gesprochen, die Bayer
Business Services im Bereich von SAP-Projekten bietet. Im Frühjahr 2007 habe ich mich dann über das
Portal www.mybayerjob.de als SAP Consultant beworben.
Wurden Sie danach direkt zum Vorstellungsgespräch eingeladen?
Ja, der Termin fand etwa zwei Wochen nach meiner Bewerbung im Juni 2006 statt. Da ich mich nicht
auf eine bestimmte Stelle, sondern generell als SAP Consultant beworben hatte, kamen zwei
Abteilungsleiter, die eine offene Stelle anbieten konnten, zu dem Gespräch. Die Atmosphäre war sehr
angenehm und hat mich damals positiv überrascht. Und drei Wochen später fand ich ein Angebot von
Bayer Business Services in meinem Briefkasten.
...das Sie sofort angenommen haben?
Da ich damals noch andere Angebote hatte, musste ich schon ein bisschen darüber nachdenken. Aber
dann habe ich mich relativ schnell für die Stelle bei Bayer Business Services entschieden und den
Arbeitsvertrag unterschrieben.
Was war der ausschlaggebende Punkt für Ihre Entscheidung?
Vor allem der gute Eindruck nach dem ersten Kontakt auf der Messe sowie während des
Vorstellungsgespräches und die Tatsache, dass Bayer Business Services ein international
aufgestelltes Unternehmen ist.
Und wann konnten Sie mit dem neuen Job loslegen?
Mein Chef wollte mich eigentlich schon zum 1. November 2006 haben. Da ich mein Studium zu diesem
Zeitpunkt noch nicht beendet hatte, habe ich aber erst Mitte Dezember angefangen.
Wie haben Sie Ihren Einstieg in dem für Sie neuen Unternehmen erlebt?
Sowohl mein Chef als auch die Kollegen waren sehr freundlich und hilfsbereit. Trotzdem waren die
ersten Tage etwas chaotisch – schließlich bin ich in der hektischen Vorweihnachtszeit in das Team
gekommen. Damals hatte ich auch noch keine Wohnung in Köln und bin zwischen Karlsruhe und Köln
gependelt. Mit Unterstützung durch meine Abteilung bin ich aber noch während meines ersten Monats
im Job umgezogen.
Wie sah die Unterstützung aus?
Es wurde ein Umzugsunternehmen für mich gebucht und der Arbeitgeber hat die Umzugskosten
übernommen. Das hat den Anfang für mich natürlich wesentlich erleichtert und ich konnte mich auf
meine neuen Aufgaben konzentrieren.
Gab es dabei eine Einarbeitungsphase?
Ja. Zunächst habe ich an einer dreitägigen Schulung teilgenommen, um einen ersten Überblick über
das technische Umfeld zu bekommen. Danach waren die Übergänge hin zu meiner jetzigen Position als
Senior SAP Consultant fließend. Die Anforderungen und damit verbundenen Herausforderungen steigen
nach wie vor stetig.
Haben Sie dabei denn überhaupt Zeit, sich Ihrem Privatleben zu widmen?
Beim projektbezogenen Arbeiten schwankt die Arbeitsbelastung natürlich. Mal ist sehr viel zu tun,
mal weniger – aber die Zeit, nach Feierabend noch ein bisschen mit meiner Tochter zu spielen, kann
ich mir fast immer irgendwie nehmen.
Und wie stellen Sie sich Ihre berufliche Zukunft vor?
Bei Bayer Business Services möchte ich weiterhin arbeiten. Für meine berufliche und private Zukunft
wünsche ich mir, mittelfristig für das Unternehmen nach Hongkong oder Shanghai zu gehen.