Alexander Baumann
– SAP Berater
Alexander Baumann arbeitet als SAP-Berater bei Bayer Business Services, dem IT-Dienstleister des
Bayer-Konzerns. Transportmanagement, Zoll- und Außenhandel sind die Themen, die ihn täglich
beschäftigen. Im Interview erzählt der 26-Jährige wie er zu der Stelle gekommen ist und wie er sich
seine Zukunft vorstellt.
Herr Baumann, Sie sind seit 2002 im Bayer-Konzern angestellt. Wie sind Sie damals in das Unternehmen gekommen?
Nach dem Abitur und während des Zivildienstes habe ich mich dafür entschieden, ein duales
Ausbildungsprogramm zu absolvieren. Das heißt, dass die betriebliche Ausbildung mit einem Studium
kombiniert wird. Ich habe mir dann einige Programm angeschaut, wobei mir das WIN-Programm des
Bayer-Konzerns am besten gefallen hat. Also habe ich mich beworben und wurde genommen.
Wie kann man sich das WIN-Programm genau vorstellen?
In dem Programm wird die Ausbildung zum Fachinformatiker mit dem Studium der Wirtschaftsinformatik
kombiniert. Während der zweijährigen betrieblichen Ausbildung durchlief ich ganz unterschiedliche
Bereiche des Unternehmens. Das Studium dauerte ein Jahr länger. Dieses Zusatzjahr wird für eine
Fortbildung innerhalb des Konzerns genutzt.
Und wie sind Sie anschließend zu Bayer Business Services gekommen?
Das WIN-Programm sieht von vorne herein vor, dass die Absolventen später im Konzern arbeiten.
Während der Fortbildungsphase habe ich mich dann in verschiedenen Bereichen umgeschaut. Damals
weckten die Themen Transport, Zoll und Außenhandel mein Interesse. Und so bin ich 2005 in die
entsprechende Abteilung von Bayer Business Services gekommen.
Wurde Ihr Einstieg bei Bayer Business Services seitens des Unternehmens unterstützt?
Ich bekam von Anfang an einen Paten zur Seite gestellt, der mich an seiner langjährigen Erfahrung
und seinem Fachwissen teilhaben lies. Zusätzlich nutzte ich die Gelegenheit, anderen Kollegen bei
ihrer Arbeit über die Schultern zu schauen. So bekam ich eine sehr gute Einführung in das Umfeld
und die Themen, die für mich damals noch neu waren.
Entsprachen diese Themen und die damit verbundenen Aufgaben Ihren Vorstellungen?
Absolut. Ich wollte nach der Ausbildung ja gerne aus dem rein technischen Umfeld raus und stärker
beratend tätig sein. Nach der guten Einarbeitung konnte ich auch schnell selbst etwas zum
Tagesgeschäft beitragen. Zu Beginn bekam ich natürlich Aufgaben, die ich mit relativ geringem
Fachwissen bewältigen konnte. Dann wurden die Projektabschnitte, die ich betreut habe, immer
größer. Mein erstes größeres Projekt, das über mehrere Monate lief, betreute ich dann nach rund
einem Jahr.
Und womit beschäftigen Sie sich heute?
In meinem Job kann ich die Themen SAP-Beratung und –Entwicklung kombinieren. In einem kleinen Team
führen wir Implementierungsprojekte durch, entwickeln neue Module und beraten unsere Kunden. Wir
begleiten die Kunden langfristig: vom klassischen Projektmanagement bis zum Support, wenn das
eigentliche Projekt schon abgeschlossen ist. Dabei dreht sich natürlich alles um die Themen
Transportmanagement, Zoll- und Außenhandel. Es gibt aber auch viele Berührungspunkte in andere
Bereiche.
Welche Rolle spielen Innovationen in Ihrem Umfeld?
Eine große. Wir arbeiten mit sehr modernen und fortschrittlichen Technologien und sind dazu
angehalten, den Blick in die Zukuft zu richten. Mein Bereich veranstaltet beispielsweise einen
halbjährigen Innovationswettbewerb. Und wer eine gute Idee hat, bekommt auch die Unterstützung der
Vorgesetzten. Letztes Jahr haben wir im Team ein Verfahren ausgearbeitet, das mittlerweile in den
USA eingeführt wurde.
Unabhängig davon haben Sie sicher viele Kontakte ins Ausland...
Klar. Unsere Projekte finden in allen Teilen der Welt satt. Ich selbst habe bisher zwar noch alle
Projekte von Leverkusen aus gemanaged, das wird sich aber ändern, wenn ich demnächst Projekte in
einem größeren Rahmen übernehmen werde.
Möchten Sie denn gerne Projekte im Ausland übernehmen?
Auf jeden Fall. Die Zusammenarbeit innerhalb eines Projektteams ist einfach besser, wenn man seine
Ansprechpartner persönlich kennt. Die Aussicht, nicht ausschließlich an den Standort Leverkusen
gebunden zu sein, spielte übrigens auch bei meiner Bewerbung bei Bayer Business Services schon eine
Rolle.
Haben Sie neben dem Job die Möglichkeit, an Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen?
Wir werden sogar dazu aufgefordert, uns weiterzubilden. Wir bekommen zum Beispiel immer wieder
professionelle Schulungen im IT-Bereich, dazu gehören natürlich auch SAP Standardschulungen unter
anderem im Bereich Sales & Distribution oder Transport Management. Dieses Jahr werde ich
außerdem an einem umfangreichen Projektmanagement-Workshop teilnehmen, der mit einer Prüfung endet.
Und nebenbei mache ich zur Zeit noch meinen MBA an der Fachhochschule für Ökonomie und Management
in Köln.
Und wie stellen Sie sich Ihre berufliche Zukunft vor?
Ich möchte künftig noch mehr Verantwortung übernehmen und auch größere Projekte im internationalen
Umfeld federführend leiten. Dazu baue ich meine Stärken wie Verhandlungs- und
Präsentationsfähigkeit oder Durchsetzungsvermögen weiter aus.
Würden Sie Bayer Business Services aus Ihren eigenen Erfahrungen als Arbeitgeber weiterempfehlen?
Unbedingt! Das Unternehmen und der gesamte Bayer-Konzern bieten einige Vorzüge, die andere
Unternehmen nicht haben. Wir arbeiten in einem modernen Arbeitsumfeld, haben flache Hierarchien und
sehr gute Schulungsangebote.