Dr. Markus Hadley
– Engineering & Investment Manager, Hangzhou, China
Studienwahl
Technik und noch mehr die Dinge, die damit möglich gemacht werden, haben mich seit Kindesbeinen
begeistert. Ich wollte ein tieferes Verständnis der technischen Zusammenhänge - also entschloss ich
mich zu einem Maschinenbau-Studium mit Vertiefungsrichtung Verfahrenstechnik an der Universität
Paderborn. Ich promovierte über die „Kondensation binärer Dämpfe“ und schaffte mit diesem Thema den
Einstieg bei Bayer. 1996 begann ich als Sachgebietsleiter in der damaligen Technischen Entwicklung,
heute Bayer Technology Services-Process Technology.
Mein Weg zu und bei Bayer
Bayer war und ist als integriertes Unternehmen mit den Bereichen CropScience, HealthCare und
MaterialScience eine der ersten internationalen Adressen für junge Verfahrens-Ingenieure. Die
Möglichkeiten im Unternehmen, das Arbeitsumfeld und die netten Kollegen haben mich schon früh
überzeugt!
Der Einstieg in das damals noch weiter gefächerte Unternehmen war herausfordernd - denn jeden
Tag standen neue Aufgaben aus den unterschiedlichsten Bereichen an. Diese Zeit hat den Grundstein
für meine weitere Entwicklung gelegt - und ich denke immer wieder gern daran zurück.
Zwei Jahre arbeitete ich als Sachgebietsleiter, bevor ich die Leitung des Fachgebiets
Wärmeübertragung und Eindampfung übernahm. Weitere zwei Jahre später wechselte ich zu
BayerCropScience, der Pflanzenschutz-Sparte. Die dortige Arbeit als Projekt-Ingenieur für
Verfahrensverbesserungen in vorhandenen Anlagen war der ideale Einstieg in die Aufgaben und
Schwerpunkte der Produktion.
Nach eineinhalb Jahren wurde ich zum Technischen Betriebsleiter, dem so genannten
Bereichsingenieur, in einem der sechs Betriebe zur Herstellung chemischer Pflanzen-schutzmittel
ernannt. Neben der Technik musste ich mich jetzt auch mit Gesetzen und Verordnungen sowie mit dem
für Mensch und Umwelt sicheren Betrieb einer Chemieproduktion vertraut machen.
Vier Jahre später führte mich der Weg zum ersten Mal ins Ausland. Als Projektingenieur
verbrachte ich ein halbes Jahr mit der Implementierung eines Verfahrens zur Aufarbeitung einer
Mutterlauge im englischen Widnes nahe Liverpool. Die Zusammenarbeit mit den englischen Kollegen war
prägend für meinen weiteren Weg. Wieder zurück im rheinischen Dormagen erwarteten mich Aufgaben zur
Produktions-Portfolio-Straffung sowie Untersuchungen zum effizienten Personaleinsatz.
Begeistert von der Arbeit im internationalen Umfeld wechselte ich nach nunmehr fast elf
Jahren bei Bayer und sechs verschiedenen Tätigkeitsschwerpunkten in die Abteilung Global
Engineering ins Headquarter nach Monheim. Hauptaufgabe war die ingenieur-technische Betreuung
unseres Standorts in Hangzhou, China.
ni hao – auch in China stellen wir Pflanzenschutzmittel her
Schon während meiner ersten Reise nach Hangzhou wurde mir klar, dass das dortige Werk unmöglich mit
der notwendigen Intensität von Monheim aus zu betreuen war. Mein nächster Auslandseinsatz stand
bevor - und nach einiger Überzeugungsarbeit war schließlich auch meine Familie bereit, sich auf das
„Abenteuer“ China einzulassen. Seit Mitte des vergangenen Jahres bin ich als Engineering &
Investment Manager für den Standort in Hangzhou zuständig.
Um Wachstumsraten von jährlich 20 bis 30 Prozent zu erreichen, müssen ständig neue Projekten
in Angriff genommen werden. Dabei arbeite ich natürlich mit meinen chinesischen Mitarbeitern aber
auch mit Kollegen aus dem Headquater in Monheim zusammen. Die integrierende Position zwischen den
zwei Kulturkreisen ist sehr spannend und herausfordernd. Wir lernen jeden Tag dazu - und täglich
ergeben sich neue Möglichkeiten und Chancen, die Produktion zu verbessern und gemeinsam schwierige
Situationen zu meistern.
Fazit: Begeisterung durch immer wieder neue Herausforderungen
Die Bayer AG bietet jungen und erfahrenen Ingenieuren hervorragende Perspektiven - vielseitige
Aufgaben aus dem gesamten Bereich der Ingenieurtechnik gilt es zu lösen. Durch die internationale
Ausrichtung ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten, mit hoch qualifizierten Kollegen
unterschiedlicher Herkunft und Couleur einzelne Projekte, aber auch das Tagesgeschäft erfolgreich
zu meistern.
Diese vielseitigen Möglichkeiten begeistern mich. Und: ich bin schon sehr gespannt, welches
meine nächste Herausforderung bei Bayer sein wird!