




Leverkusen. Ausbildung und Nachwuchsförderung sind wichtige Bestandteile der
Unternehmensphilosophie von Bayer. Ein Beispiel ist das Projekt „Schüler an der Uni“. Seit 2005
fördert der Konzern unter diesem Motto besonders begabte Jugendliche, die schon während ihrer
Schulzeit ein Chemiestudium an der Universität Köln aufnehmen. Bayer ermöglicht ihnen mit einem
Chemiepraktikum in den Laborräumen des Ausbildungszentrums am Standort Leverkusen praxisnahes
Arbeiten mit professionellem Equipment.
„Als Erfinderunternehmen fühlt sich Bayer in besonderem Maße der Forschung verpflichtet. Deshalb
hat das Unternehmen das Projekt ’Schüler an der Uni‘ initiiert. Schülerstudenten der
Jahrgangsstufen 9 bis 13 erhalten dadurch die Möglichkeit, noch vor dem Abitur ein anspruchsvolles
Chemiepraktikum in unseren Laborräumlichkeiten zu absolvieren“, erläutert Dr. Dirk Pfenning aus dem
Center of Expertise „People Development“ der Bayer AG: „Die Jugendlichen sind noch zu jung für die
Laborräumlichkeiten an den Universitäten. Deshalb bieten wir ihnen an, bei uns praktische
Erfahrungen zu sammeln.“
Die Resonanz der Schüler ist durchweg positiv:
„Durch dieses Praktikum habe ich endlich die Möglichkeit bekommen, auch selber einmal anspruchsvolle Experimente durchzuführen. Hier hat jeder seinen Arbeitsplatz, eigene Gerätschaften und einen eigenen Abzug. Klasse, so machen die Versuche noch mehr Spaß!“, erzählt Daniel Prill, Schüler des Rhein-Gymnasiums Köln. Für ihn geht nach Unterricht und Hausaufgaben das Lernen an der Universität Köln weiter. Die praktischen Übungen absolviert der Neuntklässler größtenteils bei Bayer.
Auch Nuray Bayrak eröffnet das Projekt „Schüler an der Uni“ neue Perspektiven. Die 17-Jährige
Schülerin besucht die 11. Klasse eines Gymnasiums. Nebenbei studiert sie im zweiten Semester Chemie
an der Uni Köln. Ihr Interesse für die Naturwissenschaften machte sich bereits in jungen Jahren
bemerkbar. „Schon als kleines Kind habe ich mir verschiedene Materialien gesucht, um eigene, kleine
Versuche durchzuführen.“ Das Praktikum in den Laborräumlichkeiten von Bayer leistet aber viel mehr,
als nur Kindheitserinnerungen zu wecken – es hilft Nuray und anderen einen Blick auf eine mögliche
berufliche Zukunft zu werfen. „Ich kann mir gut vorstellen, später in der chemischen Industrie zu
arbeiten. Das Praktikum hat mich in meinem Wunsch bestärkt und viele Fragen beantwortet.“
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