Dr. Heiko Rieck
– Projektmanager im Portfolio Management
Studienwahl
Meine berufliche Entwicklung ist letztlich die logische Fortsetzung meiner naturwissenschaftlichen
Interessen. Chemie und Mathematik gehörten schon auf dem Gymnasium zu meinen absoluten
Lieblingsfächern.
Diesen Weg habe ich mit meinem Chemiestudium in Heidelberg und Montpellier konsequent
fortgesetzt. Nach der Promotion in Heidelberg und einem wertvollen einjährigen Postdoc-Aufenthalt
im kalifornischen Stanford begann ich im Februar 1998 als Laborleiter im Bayer Pflanzenschutz in
Monheim.
Mein Weg zu und bei Bayer CropScience
Ich werde häufig gefragt, warum ich mich für Bayer entschieden habe, obwohl die von meinem Heimat-
und Wohnort weiter südlich gelegenen Chemie- und Pharmaunternehmen zumindest räumlich viel näher
gewesen wären.
Da ich bereits Mitte der 90er Jahre im Rahmen eines Doktorranden-Kurses Bayer und den Bayer
Pflanzenschutz kennen gelernt habe, war für mich war relativ schnell klar, dass hier meine
berufliche Zukunft liegt.
Dabei haben mich die hervorragenden Forschungsvoraussetzungen in einem internationalen
Arbeitsumfeld mit netten Kollegen von Anfang an begeistert. Meine Vorstellungen und Wünsche haben
sich bis jetzt voll erfüllt.
Vive la France – auch im Berufsleben
Nach rund vier Jahren als Labor- und Forschungsprojektleiter im Pflanzenschutzzentrum in Monheim
ergab sich die Chance, an den französischen Forschungsstandort in Lyon zu wechseln. Eine ideale
Gelegenheit für mich, da ich schon immer ein Faible für unser Nachbarland hatte und gut und gerne
Französisch spreche. Von den Vorteilen eines Wechsels konnte ich auch meine Vorgesetzten und nicht
zuletzt meine Familie überzeugen. Im Laufe des ersten Jahres übernahm ich dann mehr Verantwortung
als Gruppenleiter in der Fungizid-Forschung. Mit 5 Labors und 15 Mitarbeitern konnten wir dort
viele neue Ansätze verfolgen. Die letzten beiden Jahre war ich Team-Leiter der frühen Fungizid
Forschung, bis dato der Höhepunkt meines bisherigen Berufsweges.
Zurück nach Monheim - mit ganz neuen Aufgaben
Der Wechsel aus der Forschung zurück nach Monheim gestaltete sich recht schnell. Ich bekam die
Möglichkeit, eine frei gewordene Stelle im Projektmanagement zu übernehmen. In diesem Bereich
werden neue Wirkstoffe nach der Forschung bis zur Markteinführung begleitet. Das ist eine
faszinierende Aufgabe mit vielfältigen Herausforderungen.
Man arbeitet mit allen an der Entwicklung beteiligten Bereichen in den unterschiedlichen
Regionen und Ländern zusammen, erhält detaillierte Einblicke in die Unternehmensprozesse und ist
für die gesamte Koordination zuständig.
Indem man jeden Tag dazu lernt, eröffnen sich. Chancen, neue Fähigkeiten zu entdecken und das
richtige Gespür zu entwickeln. Dazu zählt beispielsweise: Wie motiviert man Kollegen? Wie erkennen
und meistern wir schwierige Situationen? Welche Konsequenzen haben unsere Entscheidungen?
Fazit: Rundum zufrieden
Um ein Fazit zu ziehen - ich schätze und genieße es, in internationalen Projektteams mit
engagierten, hoch qualifizierten Kollegen zu arbeiten und gemeinsam die Lösung für die gestellten
Aufgaben und Anforderungen zu finden.